Interview mit Johannes Wolf im Januar 2008
(Das Interview ist auch als DVD erhältlich.)
Johannes
Wolf, leidet seit 1997 an Morbus Parkinson. Diagnostiziert wurde die
Krankheit im Jahr 2003, nachdem eine deutliche Verschlechterung des
Allgemeinbefindens bei dem damals 68-jährigen Wolf eingetreten war.
Wolf begab sich sofort in die Hände anerkannter Spezialisten und ließ
sich mit den gängigen Medikamenten therapieren. Die Behandlung führte
jedoch zu keinem befriedigenden Ergebnis und war teilweise mit sehr
belastenden Nebenwirkungen verbunden. Nach gründlicher Recherche über
alternative Behandlungsmöglichkeiten entschloss sich Wolf daher im Juli
2007, eine Behandlung mit adulten Stammzellen im XCell-Center in Köln
durchführen zu lassen. Bereits vier Wochen nach der Behandlung war er
völlig schmerzfrei und hatte sämtliche Medikamente abgesetzt. Johannes
Wolf geht es heute so gut, dass er Motorradfahrstunden nimmt und sich
demnächst eine Harley Davidson kaufen will.
Herr Wolf, wie haben sich die ersten Anzeichen Ihrer Parkinsonerkrankung bemerkbar gemacht?
Das
war 2003 im Skiurlaub. Der Skilehrer hat einen Stemmbogen vorgefahren
und auf einmal wollte mein Ski nicht mehr so, wie ich wollte. Die
Symptome sind dann immer schlimmer geworden. Als ich zu meiner
Hausärztin ging, hat sie mich zum Neurologen geschickt, der hat dann
die Diagnose Parkinson gestellt. Ich bin dann noch nach Homburg in die
Uni-Klinik gegangen und dort wurde die Diagnose nach Durchführung einer
Kernspinntomographie noch einmal bestätigt. Hierbei hat sich dann auch
herausgestellt, dass die Krankheit schon 1997 ausgebrochen ist – ich
hatte die ganze Zeit schon immer sehr schwere Beine und Nachbarn hatten
mich auch schon angesprochen, dass ich so langsam geworden sei. Die
Diagnose war dann eine sehr niederschmetternde Nachricht für mich! Man
hat ja an Papst Johannes Paul II gesehen, was die Krankheit aus einem
macht.
Mit welchen Medikamenten wurden Sie zunächst behandelt?
Zunächst
bin ich mit den üblichen Medikamenten wie zum Beispiel Dopamin
behandelt worden. Trotzdem habe ich jeden Morgen gemerkt, wie „der
Parkinson immer mehr nach mir greift“, wie ich immer steifer wurde,
immer langsamer, immer träger – es war furchtbar.
Hatten Sie das Gefühl, dass es die Ärzte erst einmal bei einer medikamentösen Behandlung belassen wollten?
Das
mit den Medikamenten war nicht so einfach, da die Nebenwirkungen so
stark waren. Wenn ich zum Beispiel Auto gefahren bin und dann ausstieg,
ist mir teilweise so schwindlig geworden, dass ich mich am Auto
festhalten musste. Und das kam nur durch die Medikamente. Daraufhin bin
ich in eine Klinik gegangen, um mich dort nach den neuesten
Erkenntnissen – auch mit Stammzellen – behandeln zu lassen. Darauf ist
der behandelnde Arzt gar nicht eingegangen, sondern hat mir ein
anderes, neues Medikament verschrieben. Das hatte aber mehr
Nebenwirkungen als positive Effekte! Das war 2005. Der Professor hat
gesagt, mit den Nebenwirkungen müsse ich halt leben. Aber das ist doch
kein Leben mehr! Damit wollte ich mich nicht abfinden.
Wie ist die Entwicklung seit 2005 verlaufen?
Es
ist immer schlechter geworden. Ich habe keine Treppen mehr laufen
können, wenn ich morgens aufgestanden bin, ist mir schwindlig gewesen,
ich konnte keinen Sport mehr treiben – ich bin ja, trotzdem ich mit dem
Parkinson stark behindert war, im Wald gelaufen, habe mit meiner Frau
getanzt, bin Rad- und Ski gefahren – das war meine Art der Therapie.
Früher bin ich 4 Kilometer durch den Wald gelaufen, jetzt war ich schon
nach 500 Metern erschöpft.
Wie sind Sie dann auf das XCell-Center aufmerksam geworden? Was war Ihre Motivation, sich mit Stammzellen therapieren zu lassen?
Von
Beginn der Diagnose an hatte ich ein großes Interesse an der Therapie
und Forschung mit Stammzellen sowie an der Genforschung. Ich habe jede
Möglichkeit genutzt, mich über alternative Behandlungsmöglichkeiten zu
informieren. Um etwa den Stand der Dinge bei der Forschung mit adulten
Stammzellen zu erfahren, habe ich mit dem Fraunhofer-Institut an der
Uniklinik München und der Uniklinik Marburg korrespondiert.
Gab
es denn keine anderen Möglichkeiten, sich therapieren zu lassen, z.B.
an Universitätskliniken, die ja auch teilweise schon adulte Stammzellen
bei der Behandlung einsetzen.
Selbstverständlich habe ich
mich mit meinen behandelnden Professoren über die Möglichkeiten einer
Stammzelltherapie unterhalten. Die haben dann gemeint, in zehn Jahren
gäbe es vielleicht die Möglichkeit – in zehn Jahren! Bis dahin lebe ich
vielleicht nicht mehr! Da habe ich beschlossen, dass ich nicht so lange
warten will. Egal auf welchem Kongress man sich Vorträge von Ärzten
anhört – es geht immer um embryonale Stammzellen, nie um adulte. Im
Rahmen meiner Recherche bin ich dann aber auf das XCell-Center
gestoßen, das Therapien mit adulten, körpereigenen Stammzellen
durchführt, und habe mit dem Patientenberater einen Termin vereinbart.
Wie sah die Behandlung im XCell-Center dann konkret aus?
Beim
ersten Termin am 18. Juli 2007 wurde Knochenmark aus der Hüfte
entnommen. Das wurde dann in einem Labor aufbereitet und beim zweiten
Termin am 26. Juli über das Rückenmark reimplantiert. Der Eingriff war
für mich überhaupt nicht aufwändig oder schmerzhaft, auch
Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit habe ich nie gespürt.
Hat man Ihnen vorher viel Hoffnung auf Erfolg gemacht?
Der
behandelnde Arzt hat mich darüber aufgeklärt, dass über die Behandlung
vom Parkinson noch keine gesicherten Daten vorliegen und der Erfolg
ungewiss sei. Bevor ich mich habe behandeln lassen, hatte ich mich mit
Theorie und Praxis aber schon selbst sehr itensiv beschäftigt und mich
auch von meinen Ärzten gründlich beraten lassen. Nach Abwägung aller
Risiken habe ich dann dafür entschieden.
Wann haben Sie die ersten Effekte der Behandlung gespürt?
Ich
habe die ersten acht Tage nach der Transplantation das Gefühl gehabt,
dass sich in meinem Kopf etwas tut, ein Kribbeln. Das Gefühl, Blei in
den Beinen zu haben, ist kontinuierlich weniger geworden. Zähneputzen
wurde immer besser, ich konnte kleine Knöpfe am Hemd wieder selber
schließen. Die Medikamente habe ich dann zwei Wochen nach der
Behandlung nach und nach abgesetzt und sie meinem Arzt zurück gebracht.
Nach vier Wochen bin ich dann in den Wald gegangen und einfach
losgelaufen. Es war für mich wie ein Wunder.
Wie hat sich die Therapie im XCell-Center aus heutiger Sicht auf Ihre Krankheit ausgewirkt?
Ich
habe heute überhaupt keine Schmerzen mehr und bin völlig
medikamentenfrei - vor der Therapie habe ich 21 Tabletten am Tag
geschluckt! Ich habe Lebensqualität zurück gewonnen, kann wieder ohne
Probleme Treppen steigen und ausgedehnte Waldläufe machen. Einige
Symptome sind auch nach der Behandlung noch vorhanden: eine
Sprachflussstörung und das sogenannte Freezing, ein Gefühl,
festzufrieren, wenn ich mich bewegen will. Schreiben kann ich auch noch
nicht wieder so gut wie früher, aber auch das wird stetig besser. Diese
Sachen hoffe ich, mit einer zweiten Therapie in den Griff zu bekommen.
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Interview with John Wolf in January 2008
(The interview is also available on DVD.)
John Wolf, suffers from Parkinson's disease in 1997. Was diagnosed with the disease in 2003, after a marked deterioration of general condition in the then 68-year-old wolf had occurred. Wolf went immediately into the hands of recognized experts and settled with the usual medication reeducate. The treatment led to no satisfactory result, and was partly with a very onerous side effects. After thorough research on alternative treatment options, therefore, decided to Wolf in July 2007, a treatment using adult stem cells in XCELL Center in Cologne, Germany carried out. Just four weeks after treatment, he was completely pain free and had discontinued all medications. John Wolf is now so good that he is driving motorcycle and a Harley Davidson will soon want to buy.
Mr. Wolf, how did the first symptoms of your Parkinson's disease felt that?
That was 2003 with a skiing holiday. The instructor has a stem vorgefahren and suddenly wanted my skiing no longer so, as I wanted. The symptoms are always worse. When I to my doctor went home, she has me to the neurologist sent, then the diagnosis Parkinson asked. I'm still in the Homburg University Clinic went there and was diagnosed after an MRI confirmed again. It has also emerged that the disease has broken out in 1997 - I had all the time always very heavy legs and my neighbors had already mentioned that I had become so slow. The diagnosis was a staggering news for me! One has to Pope John Paul II seen what the disease from a make.
What medications were you treated?
First, I am with the usual drugs such as dopamine have been treated. Nevertheless, I have noticed every morning, like Parkinson always takes more after me, "I was always stiff, always slow, always makers - it was terrible.
Did you have the feeling that the doctors only once, at a drug treatment wanted to leave?
The drugs was not as easy as the side effects were so strong. For example, if I am a car and then exit, I sometimes become so dizzy that I could keep the car had. And that was only by the medication. Then I went to a clinic to get there to the latest findings - including stem cells - to treat. This is the treating doctor did not discuss, but gave me another new medication prescribed. That had more side effects than positive effects! The 2005 was. The professor said, with the side effects should I stop living. But that's no life anymore! Thus I do not want to accept.
How is the development since 2005 run?
It is always worse. I have no more stairs to walk when I'm up this morning, I was dizzy, I could no longer drive sport - I'm so, I am still with the Parkinson was severely hampered in the forest gone, had danced with my wife, I biking and skiing - that was my kind of therapy. Previously I have 4 kilometers through the forest gone, now I was already exhausted after 500 meters.
How are you then click the Center XCELL become aware? What was your motivation to deal with stem cell therapy to be?
From the beginning of the diagnosis I had a great interest in the therapy and stem cell research and genetic research. I enjoyed every opportunity of calling me on alternative treatment options available. For example, the state of affairs in research with adult stem cells to know, I worked with the Fraunhofer Institute at the University Hospital of Munich and the University Hospital Marburg corresponds.
Were there no other ways to get to reeducate, eg at university hospitals, which are also part of adult stem cells already in treatment use.
Obviously, I have dealt with my professors about the possibilities of stem cell therapy entertained. They have then meant, in ten years there would be perhaps the opportunity - in ten years! Until then, I live maybe not! Since I decided that I do not want to wait so long. Regardless of what Congress is hear lectures by doctors - it always goes to embryonic stem cells, never to adult. In my research, I am but then on the XCELL Center pushed the therapies using adult, the body's own stem cells does, and have the patient's consultant agreed to make an appointment.
What was the treatment in XCELL Center then practice?
At the first appointment on 18 July 2007 Bone marrow was taken from the hip. It was then processed in a laboratory and the second due date on 26 July on the spinal reimplantiert. The operation was for me absolutely not expensive or painful, whether side effects such as headache or nausea, I have never felt.
Did you predict you much hope of success made?
The doctor asked me about it, that on the treatment of Parkinson's still no reliable data are available and the success was uncertain. Before I had treatment, I had me with the theory and practice, but of course very busy and itensiv me thoroughly from my doctors advice. After weighing all the risks, I then decided to do so.
When you have the initial effects of the treatment feel?
I have the first eight days after the transplant had the feeling that something in my head doing a tingling. The feeling of lead in the legs, it has become steadily less. Brushing was always better, I was small buttons on the shirt itself again close. The drugs then I have two weeks after treatment stopped after my doctor and they brought back. After four weeks, I then went into the woods and simply losgelaufen. For me it was like a miracle.
How has the treatment center in XCELL from today's perspective effect on your illness?
I now have no more pain and I am totally drug free - before the therapy, I have 21 tablets daily swallowed! I have won back the quality of life, it can again climb stairs without any problems and make extensive forest streams. Some symptoms are also after the treatment still available: a speech disturbance and river called Freezing, feeling, festzufrieren, if I want to move. Letter, I can also still not as good as before, but this is steadily improving. These things, I hope with a second therapy to grips with.