PersönlicherBrief                                                                            Saarbrücken, 20.Mai 2008,
überarbeitet  im März 2010.


An meine persönlichen Freunde
An meine Verwandten
An meine Skiläufer und  Wander- Freunde
An meine Nachbarn
An meine Tanzsport Freunde
An meine Tennissport Freunde
An alle  dPV  Mitglieder der Selbsthilfe Gruppe Saarbrücken
und  alle  lieben Menschen, die mit mir zusammengearbeitet haben, und mir  durch ihre Zuneigung und ihr Vertrauen geholfen haben, meine bis heute unheilbare Krankheit zu ertragen.

Morbus Parkinson seit 2003.

Erster Patient in Deutschland, der mit körpereigenen (adulten) Stammzellen, am 25. Juli 2007 therapiert wurde.

Resultat: Der Patient ist  (weit gehend ) medikamentenfrei,- des ist in einem ärztlichen  Befund  dokumentiert, schmerzfrei und Parkinson- Symptom- frei.

Ich war  auf dem  unaufhaltsamen Weg in den  Niedergang mit allen Konsequenzen, die wie bekannt, bei Morbus Parkinson auftreten.

Am 6. Mai 2003 haben meine Ärzte, mir per Befund meine Parkinson Erkrankung mitgeteilt.

Am 8. Juli 2003 wurde in Folge an der Uni Klinik Homburg bei mir den Verdacht  eines Parkinsonsyndroms diagnostiziert. Zur Abklärung wurde eine  DATScen  Untersuchung  durchgeführt.

Ein für mich, wie für jeden anderen  Betroffenen auch, ein niederschmetterndes Urteil.

Im  Klartext:

Ich sah mich auf dem Wege  zum völligen Niedergang  so wie es alle z.B. beim Papst Johannes Paul II. gesehen und miterlebt haben.

Ich wollte auf keinen Fall in der Behandlungsstufe IV enden.

Nach dem ich mich nach einer gewissen Zeit mit dieser Krankheit abfinden musste, habe ich mit meiner lb. Frau, die mir beispielhaft und selbstlosen Beistand geleistet hat, getreu dem bei unserer Vermählung abgegebenen Versprechen: „In guten und schlechten  Zeiten für einander da zu sein“, und mit meiner lieben Familie, den vermeintlich  aussichtslosen Kampf gegen diese verdammte Krankheit aufgenommen.

Meine Ärzte Frau Dr. med. Geiger- Klein sowie der Neurologe Herr Dr. med. N. Rauber, haben mich dabei vorbildlich therapiert und unterstützt.

In meinem Tagesprogramm habe ich mir keinen Stillstand eingeräumt. Mein   Körpergewicht habe von 80 kg auf 70 kg reduziert.

Täglich eine Stunde Sport, wie Waldlauf 4000 m, oder Tennisspiel, oder Tanzsport  mit meiner Frau, oder Radfahren, oder Wandern, oder/und die obligatorische Frühgymnastik, wurden als  Mittel gegen diese  Krankheit. von mir eingesetzt. Ich habe das zur  Herausforderung  gemacht.

So habe ich jede Möglichkeit gesucht und genutzt, um gegen diese Krankheit effektiver anzukämpfen, als nur mit den von der Pharma Industrie auf dem Markt gebrachten Therapien Gebrauch zu machen.

Um etwas zum Stand der adulten,  Stammzellenforschung  und deren Therapiemöglichkeiten zu erfahren, habe  ich mit dem Fraunhofer Institut, der Uni Klinik München, dem  Forschungszentrum Marburg und weiteren Fachkliniken korrespondiert.

Mit dem Ziel, keine Zeit zu verlieren und keine Möglichkeit zu versäumen durch eine adulte Stammzellentherapie  behandelt zu werden, habe ich die Uni Klinik Marburg, die unter der Leitung von Herrn Professor Oertel, Parkinson Patienten behandelt und die Krankheit erforsch, aufgesucht.

An den Besuchen von  Fach Tagungen  habe ich teilgenommen. sowie der Teilnahme am 9. Welt-Parkinson-Tag von der Weltgesundheitsorganisation in Luxemburg. Fachseminare und  Informationsveranstaltungen der Deutschen Parkinson Vereinigung. Organisiert vom Leiter der Regionalgruppe Saarbrücken, Herrn Karl Musielack.

Die Vorträge zu neuen Therapieansätzen-( nicht zu  adulten Stammzellentherapien) - wurden dabei von Chefärzten aus dem Saarland und der weiteren Bundesrepublik  gehalten.

Parallel dazu habe ich mich über das Internet beim  iwd- Information Wissenschaftlicher Dienst eingeschrieben und das Deutsche Ärzte Blatt abonniert

Das alles führte bei mir zu keiner brauchbaren Therapie Möglichkeit bzw. zu keinem Ergebnis.

Alle Resultate lauteten: Es sind noch jahrelange  Forschungsarbeiten erforderlich für eine -Klinikreife - Stammzellentherapie.

Bemerkenswert ist, das bei allen Vorträgen, Fachveranstaltungen Seminaren, Delegierten Versammlungen zum Thema Stammzellen, niemals von den Herren Dozenten / Chefärzten etwas zu Behandlung mit adulten, also körpereigenen  Stammzellen gesagt wurde.

Nach nächtelangem Suchen im Internet habe ich das Xcell  Center  in Köln ausfindig gemacht, -unter-www.xcell-center.de -welches  mittels körpereignen Stammzellen die Nervenkrankheit Morbus Parkinson behandelt.—nicht heilt.

Nach intensivem Studium der eingehenden Infos z.B. des Deutschen  Ärzteblatt vom 16.03.2007, so wie der Beratung mit den Ärzten vom X-cell -Center in Köln, und unter Abwägung der bestehenden Risiken, habe ich mich zur Behandlung mit meinen körpereignen Stammzellen  entschlossen und durchführen lassen.

Diese Behandlung führte bei mir zu einem großen Erfolg, so wie im Detail in meinem Schreiben vom 05.10.2007 geschildert.

Am 10.10.2007 wurde eine DATScen Untersuchung von Herrn Professor  Dr.Dr.C.M. Kirsch ,Klinik für  Nuclear Medicin, Uni Klinik Homburg gemacht mit der Absicht , den 1. Befund aus 2003 mit dem neuesten Befund nach der Stammzellentherapie  zu vergleichen.

Aus dem Befund geht  eindeutig hervor, dass im Vergleich zur  Untersuchung im Jahre 2003 eine tendenzielle Abnahme der Symptome vorliegt

Fest steht, dass die  bei mir durchgeführte Stammzellentherapie mit körpereigenen Stammzellen zu meiner vollsten Zufriedenheit erfolgreich war.

Ich war 4 Wochen danach (weit gehend ) medikamentenfrei,- des ist in einem ärztlichen  Befund  dokumentiert, schmerzfrei und Parkinson- Symptom- frei.

Die typischen aktiven Parkinson Symptome- außer 2 übrig gebliebene, Freezing und Sprachflussstörung- sind nicht mehr vorhanden.

Ich danke Allen, die mir Ihr Vertrauen  geschenkt und mich trotz meiner Krankheit nicht ausgegrenzt haben.

Hierbei möchte ich besonderen Dank an meine Sportfreunde zum Ausdruck bringen, die mich bei täglich abgenommener Leistungsfähigkeit, immer in die sportlichen Tätigkeiten integriert haben.

Ich danke allen, die mir beim Sprechen zugehört haben, und um mein Selbstbewusst sein zu stärken, mich nicht unterbrochen haben.

Ich danke allen, die mit mir trotz meiner Sprachflussstörung gesprochen haben und Geduld  aufbrachten, obwohl  ich doch manchmal gegen meinen  Willen  sehr schnell und undeutlich dabei war bzw. noch bin.

Von Beginn der Diagnose an galt mein größtes Interesse der

Stammzellenforschung, der Stammzellentransplantationund der Genforschung.

PS:

Um nicht immer wieder nur  an die gewesenen, und  z. Teil noch abklingenden  Parkinson Symptome denken zu müssen, habe ich mich zu einer neuen  Perspektive entschlossen, unter Einbeziehung meiner ganzen Familie.

Wir sind gemeinsam einer Einladung zur Harley –Davidson Motorrad Ausstellung in  Saarbrücken gefolgt, und ich konnte meine Familie für die Besonderheit, die Schönheit, den Sound usw. interessieren.

Seit der 38. KW. 2007 habe ich mich in der Fahrschule Sturm in Saarbrücken eingeschrieben und lerne unter der Leitung von Herrn Sturm persönlich das Motorradfahren noch mal neu.

Diese  Fahrschule ist die  erste in Deutschland, die einen 72 jährigen, ehemals Parkinson Kranken Fahrschüler, sehr kompetent, einfühlsam und qualifiziert unterrichtet.

Wenn der Fahrlehrer Herr R. Sturm, seinem Fahrschüler, dem alten Hans  Wolf, nach Beendigung der Fahrstunden „ bescheinigt, dass der Alte Wolf keine Gefahr für sich und die  Verkehrsteilnehmer“ darstellt, dann wird aus der Perspektive eine  Realität.

Diese heißt dann: Hans Wolf kauft sich eine Harley-Davidson, und wird mit anderen Harley-Club Mitgliedern zusammen den SOUND erleben.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Ihr Hans Wolf 

 

PS. Saarbrücken, 10. 03. 2008

Die Realität hat sich eingestellt.

Ich habe, wie bereits dargelegt. die Harley Davidson, eine ROAD KING gekauft, die am 01.03.2008 an mich in Saarbrücken  unter der Anteilnahme von meinen Freunden, Bekannten, Nachbarn ausgeliefert wurde.
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PS: Saarbrücken, 26.03.2010

Vom 22.02. - 24.02.2010 wurde ich im Werth Parkinson Center in Valencia geben die 2 übrig gebliebenen Symptome, das Freezing und die Sprachflussstörung, mit der peripheren Hirnstimulation (PBS, in die Ohrmuschel eingepflanzten Microimplantate) erfolgreich therapiert.

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